Aufsätze zur Zeitgeschichte

 

 

Einführung in die Aufsätze zur Zeitgeschichte

Einführung

Über die eigene Lebenszeit nachzudenken und zurückzuschauen gibt es für jeden von uns immer mal einen Anlass; besonders, wenn man, wie ich, mit heute 88 Jahren und in einer Gegenwart lebt, die von einer Pandemie unser aller Existenz bedroht.  Die folgenden Aufsätze, in denen ich  unsere gegenwärtige Situation und die Umbrüche, die wir in der Vergangenheit erlebten, betrachte, sind einmal von ihrer jeweiligen Thematik her subjektiv akzentuiert, dürfen aber zum anderen insofern einen Anspruch auf Objektivität geltend machen, als sorgfältig auf Nachprüfbarkeit bzw. wo notwendig, auf die jeweiligen Quellen  hingewiesen wird.

Anlass für mich, die "Aufsätze zur Zeitgeschichte" auf die Salpetererhomepage einzustellen lieferte mir der Kontakt zu meinen ehemaligen Klassenkameraden. Seit sieben Jahren treffen wir uns, zunächst in zweijährigem, nunmehr in einjährigem Abstand jeweils im Wohnort eines von uns. Wir zwanzig Buben waren seit Kriegsende bis zum Abitur zusammen. Jedes Mal, wenn sich die heute noch Lebenden begegnen, spielen die Erinnerungen an gemeinsam erlebte Zeiten eine große Rolle. Aber auch unsere gegenwärtige Situation und die Umbrüche, die wir erlebten, sind Gegenstände unserer Diskussionen. Dazu gehören der Austausch unserer Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Kriegsende. Wir waren damals um die dreizehn Jahre alt und werden diese Monate und Jahre stets in Erinnerung behalten. Und wenn angeregt wurde, unsere Erfahrungen vor der Vergessenheit zu bewahren, so verdient das, aufgegriffen zu werden. Darum sind über die Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg und seine Folgen zwei Aufsätze eingestellt worden:

Krieg und Nachkrieg

und Erinnerungen an mein Kriegsende.

Den 17. Juni 1953 habe ich in Ost-Berlin miterlebt. Meine Erinnerungen habe ich hier festgehalten.

Der wechselseitige Austausch hält an: Da nicht alles, was uns bewegt, während eines gemeinsamen Wochenendes besprochen werden kann, tauschen wir uns sowohl brieflich als auch telefonisch aus. Weil ein Teil von uns in der ehemaligen DDR gelebt hat, in einer ihrer Städte sind wir einst zur Schule gegangen, wurde auch die "Wende" thematisiert. In einer südwestdeutschen Tageszeitung ist anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls eine ganze Serie der DDR aus der Sicht einzelner ihrer Bürgerinnen und Bürger gewidmet. Wie ich die Auswirkungen der Wiedervereinigung auf meine Klassenkameraden aus der DDR erlebe, habe ich aufgeschrieben.

1990 sind die ehemalige DDR und die ehemalige BRD vereint zur „Bundesrepublik Deutschland“. In Aufsätzen  über die Jahrzehnte seither habe ich persönliche Betrachtungen darüber verfasst und stelle sie ebenfalls in diese Homepage ein:

„30 Jahre deutsche Einheit“

„Noch nach fünfzig Jahren“

Wir erleben heute, dass offenbar noch längst nicht alles zusammengewachsen ist, was zusammen gehört, wie es Willi Brandt anlässlich der Wiedervereinigung, hoffnungsvoll in die Zukunft schauend, formulierte. Im „ZEIT-Magazin“ Nr. 50 vom 03.12.2020 ist sogar ein Aufsatz „Das Ost-West-Duell“ überschrieben und deutet auf die noch immer bestehenden Unterschiede in der Mentalität der Deutschen in West und Ost.  
Dort auch, in den neuen Bundesländern feiert die deutsche Rechte fröhliche Urständ. Dass wir aber auch bei uns in der "alten" Bundesrepublik unser Päckchen an rechten Gedankengut zu tragen hatten, darüber erzähle ich am Beispiel unseres Bildungswesens, wie ich es als Volksschul- und Hochschullehrer erlebte. Und wenn mir in öffentlichen Äußerungen, zum Beispiel in Zeitungen, Rundfunksendungen oder im Fernsehen etwas "aufstößt" und ich Muße finde hierzu etwas zu schreiben, dann verfasse ich Briefe - die in der Regel von den jeweiligen Adressaten nicht beantwortet werden. Ich stelle darum diese Texte - wie auch veröffentlichte Briefe anderer Personen -  hier ebenfalls ein. Wen es interessiert, findet sie unter

"Menschen nach 1945"
und
"Demokratie".

 

Persönliche Gedanken und Erinnerungen habe ich außerdem in Aufsätzen über die Jahre meines Lebens in drei Deutschland in diese Homepage eingestellt:

 

Ganz aktuell ist der Krieg in Afghanistan, über den täglich in unseren Medien berichtet wird. Auch ich habe dazu eine Meinung, mit der ich nicht hinterm Berge halten will.
Interessant ist gerade in diesem Falle, dass der Verteidigungsminister, mitverantwortlich für diesen Kriegseinsatz, ein Herr von
Guttenberg, als Betrüger entlarvt worden ist.

 

 

Einführung in die Seiten "Widerstand als Tugend"

 

 

 

 

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