Schriften über die Salpeterer im Hotzenwald


Aufsätze von verschiedenen Publizisten

 

 

Das was hier rasch eine kurze Überschrift findet, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als eine Sammlung recht unterschiedlicher "Aufsätze" oder besser: kurzer Abhandlungen zu Themen, die mit den Salpeterern und ihren Umtrieben im achtzehnten oder im neunzehnten Jahrhundert zu tun haben.
Da gibt es Texte, die sich eindeutig der Kategorie Aufsätze zuordnen lassen, wenn sie nämlich in Tageszeitungen und anderen Periodika, wie zum Beispiel Heimatzeitschriften zu finden sind. Aber auch Beiträge in Büchern, in Sammelwerken über den Hotzenwald oder in anderen heimatkundlichen Schriften zählen hierzu. Sich aber keine Texte, die nur kurz und in anderen Zusammenhängen auf die Salpeterer verweisen. Ich denke hier zum Beispiel an Lexikonartikel. Aber auch im Internet gibt es Seiten, die im Grunde nur lexikalischen Charakter haben und darum nicht berücksichtigt werden. Auf den Umfang also kommt es hier an und die Bedeutung, die die Sätze über Salpeterer im Gesamtzusammenhang des jeweiligen Textes haben. Und hier beginnen für mich die Schwierigkeiten der Auswahl. Ich kenne möglicher weise gar nicht alle Schriften, in denen gleichsam "unter Anderem" Ausführungen über oder Hinweise auf die Salpeterer von einiger Bedeutung zu finden sind. Und bedeutungsvoll ist alles, was zu neuen Erkenntnissen verhilft oder andere Sichtweisen offenbart. Da denke ich zum Beispiel an einen dreiseitigen Aufsatz von Professor Alois Eckerth über die Salpeterer im Anhang der "Chronik der Fronmühle zu Herrischried", die im Eigendruck der Herausgeber, der Familie Adolf aus Herrischried 1993 erschien. Alois Eckerth aus Innsbruck verurteilt und diskriminiert in diesem kleinen Beitrag auf das Schärfste die Salpeterer und jene, die heute über sie berichten. Von diesem tendenziösen Aufsatz habe ich nur erfahren, weil mir die Familie Adolf freundlicher Weise ihre Chronik überließ.
Und so mag es noch mehr Aufsätze geben, die irgendwo im Verborgenen ruhen und es wert sind, wenigstens hier erwähnt zu werden.

Mir sind bisher alle jene Aufsätze beziehungsweise Abhandlungen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden bekannt, die im Literaturverzeichnis versammelt sind. Nicht alle werden hier besprochen.

Im Zentrum meiner Arbeiten stehen jedoch die Autoren. So weit es mir möglich war, habe ich in persönlichen Gesprächen oder / und mit Hilfe schriftlichen Materials Auskünfte darüber eingeholt, was den jeweiligen Publizisten dazu bewog, über die Salpeterer zu schreiben. Wenn nicht alle in dieser Abeilung vertreten sind, sondern von mir - wie zum Beispiel Wolfgang Hug und Karl Peter Krauss bei den Historikern zu finden sind, dann einfach darum, weil sie von Berufs wegen historisch arbeiten. Das muss nicht heißen, dass sie eigene Forschungen über die Salpetererunruhen betrieben.

Etwas schwieriger fiel mir die Entscheidung darüber, wo Scheffel am besten unterzubringen sei. Wenn aber der Journalist Hubert Matt Willmatt hier seinen Platz erhält, dann mag auch Scheffel dazu gesellt werden. Mit seinen Berichten über die Zeit in Säckingen mit den Schilderungen über die Hauensteiner dürfte er noch heute in jedem Publikatiosorgan glänzen.

  

Wolfgang Hug

 

Freie Bauern auf dem Wald. - vom Kampf der Salpeterer im 18. Jahrhundert.
In: Helge Körner (Hrsg.): Der Hotzenwald. Natur und Kultur einer Landschaft
im Südschwarzwald. Freiburg 2003, S. 171 - 184

 

Karl Peter Krauss

 

Deportation und Rückkehr des Hauensteiner Aufständischen Jakob Fridolin Albietz
In: Roeder, Annemarie (Hrsg.): Vom deutschen Südwesten in das Banat und nach Siebenbürgen.
Haus der Heimat Baden-Württemberg. Stuttgart 2003, Seite 195 - 216

 

Hubert Matt-Willmatt

 

Die Hotzenwälder Freiheitsbewegung der Salpeterer und ihre Vorgeschichte.
In: Heiko Haumann (Hrsg.): Vom Hotzenwald bis Whyl. Köln 1977, S. 80 - 96

 

Victor v. Scheffel


Säckinger Episteln
Aus dem Hauensteisteiner Schwarzwald

beides in: Fridrich Panzer (Hrsg.) Scheffels Werke, Band I, Leipzig und Wien 1917

 

 

Anmerkung: Wer Aufsätze vermisst, die sie / er für bemerkenswert hält, ist herzlich gebeten, mir das mitzuteilen!

Dr. Joachim Rumpf

 

 

 

 

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