Bäuerlicher Widerstand und die Salpeterunruhen
Widerständiges

 

Salpeterer - eine widerständige Bewegung?

 
  1.
Dr. Franz Quarthal, Professor an der Universität Stuttgart, registrierte für die siebziger Jahre ein aufkeimendes Forschungsinteresse an widerständigen Bewegungen und schrieb dazu:„Im Zuge der durch das Bauernkriegsjubiläum von 1975 angeregten Untersuchungen zu bäuerlichen Unruhen und Untertanenaufständen sind auch für das Territorium Vorderösterreichs eine Fülle von Untersuchungen entstanden… Eine besondere Tradition hatten Unruhen im Bereich der Grafschaft Hauenstein, wo sie unter der Bezeichnung Salpetereraufstände besonders bekannt wurden“[1].  Mit „besonderer Tradition“ im heutigen Landkreises Waldshut, zu dem einst die „Grafschaft Hauenstein“ gehörte, waren die Beteiligung unserer Vorfahren am „Großen deutschen Bauernkrieg“ im sechzehnten und am „Rappenkrieg“ im siebzehnten Jahrhundert gemeint. Diese unzweifelhaften Widerstandsbewegungen, von denen der Bauernkrieg revolutionäre Elemente barg, lebten in den Erinnerungen der Bewohner in den Einungen der Grafschaft Hauenstein fort. Sie mögen mit dazu beigetragen haben, dass die Agitation des Salpeterer-Hans in den Jahren 1719 bis 1721 auf fruchtbaren Boden fiel.  Hans Fridolin Albietz, Bauer und Salpeterersieder von Buch, wandte sich vor allem gegen den Begriff „Leibeigen“ in der Huldigungsformel, die gegenüber dem Abt des Klosters St. Blasien abgelegt werden sollte. Die Bauernschaft, die zumeist Hörige bzw. Eigenleute des Klosters waren und ihre Landwirtschaft auf dem Grund und Boden des Klostern, dem größten Grundeigentümer auf dem Wald, betrieben, fürchteten dass sie in ihren Rechten und Freiheiten weiter beschnitten und / oder zu höheren Abgaben gezwungen werden könnten. Diese Sorgen bestanden nicht ohne Grund. Hatten doch die Mönche der großen Benediktiner Abtei während mehrerer Jahrhunderte ihren Besitz vermehrt und dazu beigetragen, dass sich die Zahl der Freien Güter verringerte.  Und als im Mai 1727 einem neuen Abt zu huldigen war, weigerten sich die meisten der Betroffenen, den Huldigungseid zu leisten. Erst eine militärische Intervention und die Verhaftung der Salpetererführer erzwangen die Huldigungsleistung. Wo immer es in der Geschichte darum ging, eine Person, eine Gruppe oder, wie in diesem Falle, die Einwohnerschaft einer Region mit Androhung von Gewalt oder ihrer Anwendung zu zwingen, etwas zu tun, was sie nicht wollen oder etwas zu unterlassen, was sie tun wollen, wird unterdrückt, der Widerstand gebrochen. Die Ursachen dieser Widerstände sind in politischen, weltanschaulichen aber auch in wirtschaftlichen und sogar in ethischen Bereichen zu finden. „Kollektiver Widerstand entsteht erst dann, wenn in einer bestimmten Weise definierte Bedürfnisse unbefriedigt bleiben und das Ausbleiben der Befriedigung bestimmten Macht- und Eigentumsverhältnissen zugeschrieben wird“[2]. Während es ohne weiteres einleuchtet, dass sich Menschen zum Beispiel gegen einen von ihnen so empfundenen Machtmissbrauch zur Wehr setzen (politische Ursachen), dass sie sich gegen eine aufgezwungene Religion, Konfession oder politische Weltanschauung wehren (weltanschauliche Ursachen, dass sie Widerstand leisten gegen Eingriffe in ihren Besitz oder gar revoltieren, wenn sie nicht genügend Nahrung haben (wirtschaftliche Ursachen), muss bei den ethischen Gründen noch etwas genauer hingeschaut werden. 

 

2.
In meinem Buch über die Salpetererunruhen im Hotzenwald finden Sie folgenden Absatz:

 "Ein wichtiges menschliches Bedürfnis erweist sich in der Geschichte immer wieder als Triebfeder des Handelns Einzelner oder von Gruppen: Das Streben nach Anerkennung der menschlichen Würde. Wird diese Würde verletzt, setzen sich Menschen zur Wehr. Armut und Entbehrungen sind leichter zu ertragen als Diskriminierungen. Besonders von jenen, die Macht über andere Menschen haben oder denen Macht durch Wahlen geliehen wurde, erwartet der Einzelne, menschenwürdig behandelt zu werden. Dabei geht es nicht allein um materielle Lebensbedingungen, die ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen, sondern auch um die Art und Weise, wie mächtige, beziehungsweise als mächtig empfundene Mitbürger anderen begegnen. Gegenseitige Akzeptanz, Anerkennung und Achtung sind zwar Begriffe aus unserer Zeit. Von Bedeutung für jeden einzelnen aber waren sie seit Menschengedenken. Nichts kränkte unsere Vorfahren so sehr und trug zur Verschärfung von Auseinandersetzungen bei, wie die offenkundige Missachtung, die Überheblichkeit oder die Arroganz von weltlichen oder geistlichen Obrigkeiten." Ein Wort unserer Zeit, das die Erscheinungen von Überheblichkeit, Arroganz oder Machtmissbrauch in sozialen, ökonomischen, kulturellen oder politischen Lebensbereichen zu fassen sucht, ist das der "Fremdbestimmung". Gerade in alltäglichen Zusammenhängen lassen sich zum Teil erhebliche Widerstände gegen die vom Einzelnen erlebten Zwänge, also gegen die "Fremdbestimmung" beobachten. Eltern erleben es bei ihren Kindern, die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindergärten oder die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen: immer wieder setzen sich Kinder gegen Erwartungen oder Forderungen Erwachsener zur Wehr. Sie zeigen "Widerstand". Diese widerständigen Haltungen haben in der seelischen Entwicklung einen guten Zweck, da Kinder in den damit verbundenen "Reibungsprozessen" reifen, die eigene Persönlichkeit entwickeln und sich die Werte und Normen der Gesellschaft, in der sie heranwachsen, aneignen können. Die Widerstände des Kindes, so ließe sich vereinfacht sagen, dienen der Entwicklung seiner Persönlichkeit und sind darum konstruktiv.Konstruktiv auch sind alle jene widerständigen Haltungen und Handlungen Erwachsener, die in humanistischen, dem Menschenbild unserer Verfassung oder der Charta über die Menschenrechte der Vereinten Nationen entsprechenden Wertvorstellungen verankert sind und das Ziel verfolgen, sie zu bewahren und vor jenen zu schützen, die sie aushöhlen oder gar beseitigen wollen. Bereits in der "Erklärung der Menschenrechte" der französischen Nationalversammlung vom 26. August 1789 heißt es: "Der Zweck aller politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen. Diese Rechte sind die Freiheit, das Eigentum, die Sicherheit und der Widerstand gegen die Unterdrückung". Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Widerstandsrecht ebenfalls verankert. Im Artikel 20 (Grundlagen staatlicher Ordnung, Widerstandsrecht) Abs. 4 heißt es:„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“Doch unter welchen Umständen, von wem oder ab welchem Zeitpunkt die verfassungsmäßige Ordnung, wie zum Beispiel die Grundrechte gefährdet sind, bleibt offen.

 

 3.
In der Menschheitsgeschichte finden wir viele Personen oder Gruppen, die sich dafür einsetzten, allgemein anerkannten bzw. in Verfassungen verankerte Normen und Werten Geltung zu verschaffen, wenn sie ausgehöhlt wurden. Es lässt da weit ausholen und zum Beispiel an die Sklavenaufstände in der Antike denken. Sklaverei galt schon damals zum Beispiel für römische Juristen oder für das Christentum als menschenunwürdig, nicht mit der Menschennatur im Einklang stehend bzw. "unsittlich". Im Mittelalter schuf Eike von Repkow mit der Kodifizierung überlieferter Rechtsgüter den "Sachsenspiegel" in dem, orientiert am christlichen Menschenbild, jede Form der Hörigkeit verworfen wurde.  
Widerständige Bewegungen, die die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit in neuen Formen des Zusammenlebens umzusetzen suchten, wie zum Beispiel die Waldenser, Hussiten oder Albigenser, wurden grausam verfolgt. Martin Luther im 16. und Martin Luther King im 20. Jahrhundert sind Beispiele dafür, dass widerständige Bewegungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes bis in unsere Zeiten hinein wirkten.  
Gelegentlich aber wurde für die Durchsetzung neuer Idealvorstellungen auch Gewalt angewandt. Für die Werte "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" gingen Franzosen auf die Barrikaden und brachten Ihre Diktatoren um. Widerstand gegen Unfreiheit und Tyrannei verließ häufig die Formen demonstrativen Protests und schlug um in Bürgerkrieg und Revolutionen. 
Gegen Ausbeutung und soziale Not - man kann auch sagen: für ausreichende materielle Lebensbedingungen und eine menschwürdige Existenz - gab es ebenfalls immer wieder Aufstände, bei denen die Betroffenen sich gegen die zur Wehr zu setzen suchten, die ihnen diese Grundrechte beschnitten. In Russland, in Spanien in den Südamerikanischen Staaten und vielen anderen Ländern der "Dritten Welt" fanden und finden derartige Auseinandersetzungen statt. Sie richteten sich zugleich auch gegen die Regierungen in den betreffenden Ländern, da diese dort stets auf der Seite der wirtschaftlich mächtigsten Personengruppen standen, die jeweils die modernen Formen von Versklavungen auf die Spitze trieben. 

Seit den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts haben die Widerstände gegen Aufrüstung, Krieg und Völkermord, oder positiv ausgedrückt, die öffentliche und laute Forderung nach Frieden ohne Waffen zugenommen. Die "Friedensbewegung", unter diesem Sammelbegriff kennt man die Personen und Personengruppen, die seit dem Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von sich reden machten, trat bzw. tritt ebenso konsequent wie ausnahmslos für die friedliche Lösung von Konflikten in allen Lebensbereichen ein. Da diese pazifistische Grundhaltung bisher nirgendwo politisch eine Mehrheit fand, lassen sich gegenwärtig noch immer in allen Staaten Widerstände gegen die dort jeweils herrschenden politischen Gruppen beobachten. Das Gleiche gilt für den Schutz und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, für die sich die Umweltschutzorganisationen einsetzen.

 

  4.
Nun gibt es aber Unterschiede widerständigen Verhaltens und seiner Motive.Ein Widerstand oder eine Verweigerung um des Widerstands oder um der Verweigerung willen, sozusagen ein querulantes Verhalten, wie wir es in unserem Alltag oft antreffen, möchte ich als destruktiv bezeichnen. Auf den folgenden Seiten werden uns sicher diese Unterschiede von destruktivem Widerstand auf der einen und konstruktivem Widerstand auf der anderen Seite immer wieder beschäftigen. Ihren unterschiedlichen Erscheinungen, ihren Bedeutungen und Funktionen sind die Aufsätze unter dem Sammelbegriff "Salpeterisches" gewidmet. Vielleicht lesen Sie zunächst die Seite über die Kundgebung gegen den Irakkrieg. Dort finden Sie an einem aktuellen Beispiel, der Friedenskundgebung am 15. Februar 2003 in Waldshut, bereits einige erste Hinweise auf das, was ich als konstruktive Widerstände verstehe. In diesem Zusammenhang ist auf einen hochbedeutsamen qualitativen Unterschied zwischen Staatsformen zu verweisen: In totalitär geführten Staaten bzw. mehr oder weniger gemäßigten Diktaturen, werden widerständige Verhalten, ja sogar widerständige Einstellungen verfolgt und bestraft.Demokratien sind als "freiheitlich" dann charakterisiert, wenn sie widerständige Bewegungen tolerieren, sofern diese Leben und Eigentum Anderer achten. In der Bundesrepublik Deutschland war und ist ein derartiger Widerstand möglich. Ich denke hierbei zum Beispiel an die Zeiten, als während des "Kalten Krieges" mit Unterstützung beziehungsweise Billigung der Bundesregierungen von den damaligen Besatzungstruppen Raketen mit Atomsprengköpfen aufgestellt werden sollten und wurden. Die deutsche und internationale Friedensbewegung wuchs in jenen Jahren zu einer unübersehbaren Kraft heran, die Leitgedanken fördern wollte wie "Schwerter zu Pflugscharen" oder "Frieden schaffen ohne Waffen". Auch bei uns im Hotzenwald trafen sich Bürgerinnen und Bürger in einer "Friedensgruppe" und wirkten öffentlich für eine Friedenspolitik, und stellten sich den offiziellen, von den Regierungen, der Rüstungsindustrie und anderen interessierten Gruppen begangenen Wege, entgegen. Über die Geschichte dieser Gruppe wird hier - stellvertretend für die vielen anderen in unserer Region - berichtet.  Selbstverständlich gab es auch stets Gegenbewegungen. Die Widerstände gegen Widerständiges wie lauten Protest oder stille Verweigerung kamen (und kommen) in der Regel von den Regierungsvertretern, Parteien und Mächtegruppen, die ihre Interessen gefährdet sahen. Nicht zuletzt aber können sich konservativ orientierte, auf Ruhe und Ordnung bedachte Mehrheiten von Bürgerinnen und Bürgern nicht mit widerständigen Gedanken oder mit Alternativen anfreunden. In der Gegenwart haben die Friedens- und die Ökologiebewegung das recht deutlich erfahren. Vor allem dann, wenn entsprechenden Darstellungen in Massenmedien Ängste vor Neuerungen bzw. Veränderungen wecken, haben widerständige Gedanken und Initiativen kaum eine Chance zur politischen oder wirtschaftlichen Verwirklichung. Denn auch in unserem Rechtsstaat, in dem alles rechtlich geregelt ist und Juristen definieren, was und wieweit Proteste bzw. Widerstände erlaubt sind, steht die Justiz auf der Seite der Machthaber. "Recht ist, was den Waffen nützt." heißt der Titel eines Buches von Helmut Kramer und Wolfram Wette (Berlin 2004). Darin wird anschaulich belegt, wie die Justiz auf den Pazifismus im 20. Jahrhundert reagierte.   6.Noch längst ist nicht alles gesagt, was zum Thema "Widerstand" gesagt werden müsste. In dem Beitrag über den Freiheitsbegriff finden sich einige ergänzende Ausführungen. Wir haben in Deutschland inzwischen ein umfangreiches, ganze Bibliotheken füllendes Schrifttum über den Widerstand. Da gibt es zum Beispiel die vielbändige "Bibliothek des Widerstandes" (über die Jahre 1933 bis 1945), die bereits seit Anfang der siebziger Jahre vom Röderberg Verlag in Frankfurt herausgegeben wurde. Da hat weiter der Historiker Wolfgang Kraushaar 1996 eine ebenso umfangreiche wie ausführliche "illustrierte Geschichte von Bewegung, Widerstand und Utopie" vorgelegt. Das vierbändige Werk (einschließlich Registerband) dokumentiert "Die Protestchronik 1949 - 1959" (so der Titel) der Bundesrepublik Deutschland.  In Deutschland gehören die Widerstände gegen die deutschen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Diktaturen zur nationalen Geschichte. Es sind diese Widerstandsbewegungen, die in Aufstände und Revolutionen mündeten, die uns Deutschen heute die Chance anbieten, aus ihnen ein Nationalgefühl abzuleiten, das frei ist von faschistoidem Gedankengut. Der Stolz auf jene Vorfahren, die sich als Teile von Widerstandsgruppen oder als Einzelpersonen in unserer Geschichte für bürgerliche Freiheiten und die bedingungs- und ausnahmslose Achtung menschlichen Lebens und der Menschenwürde einsetzten, ist ein wesenhafter Bestandteil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Hier finden wir die Vorbilder für heranwachsende Generationen an deren Beispiel überzeitlich gültige Werte vermittelt werden können.  Bei den Salpeterern ging es nicht um „bürgerliche Freiheiten“ sondern um die Bewahrung und den Schutz alter Freiheiten und überkommener „von alters her“ gesichert scheinender ökonomischer Rechte (Jagd, Fischfang, Weiderechte, Waldnutzung u. ä.). Und weil sich die Aktionen der widerständigen Salpeterer gegen alle wandten, die nach ihrer Überzeugung diese Freiheiten, Rechte gefährdeten, gehört ihnen ein Platz in der Geschichte des bäuerlichen Widerstandes. Auch ihren Nachfolgern im 19. Jahrhundert, als es um Steuern, Wehrdienst, Schulpflicht und Religionsausübung ging, gebührt ein vergleichbarer Platz in dieser Geschichte. Überall dann und dort, wann und wo sich widerständige Verhalten gegen die Inhaber der Macht abwenden und überwiegend auf die eigenen Standesgenossen wenden, sei es, weil diese der Komplizenschaft verdächtigt werden oder um vielleicht alte Rivalitäten bei dieser Gelegenheit zu aktualisieren, verlieren widerständige Aktionen diesen Charakter und wandeln sich zu einer Art ebenso gehässigem wie unwürdigem und dem Anliegen nicht dienlichen Kleinkrieg von Bauern gegen Bauern. Bei der Prüfung der Frage, ob derartige Auseinandersetzungen noch als Widerstandsbewegung bezeichnet werden kann, kommt es auf die Stärke der Anteile: hat der Kampf Bauer gegen Bauer auch nicht einmal mehr indirekt etwas mit dem ursprünglichen Anliegen – im Falle der Salpeterer, der Bewahrung alter Rechte und Freiheiten – zu tun, liegt kein Widerstand vor.   

In: Metz, Friedrich (Hg.): Vorderösterreich mit einem einleitenden Beitrag von Franz Quarthal
. Freiburg 4/2000, S. 9 – 22 Eine Arbeit, die die Aussage von Franz Quarthal eindrucksvoll bestätigt, ist die 1978 abgeschlossene von Winfried Schulze: „Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit“ (Stuttgart- Bad Cannstadt 1980), in der auch die Salpetererunruhen kurz erwähnt werden (.S. 60). In dieser kommentierten Quellensammlung werden Probleme behandelt, so heißt es im Klappentext und in der Vorbemerkung (S. 15-17), „die bislang zu wenig oder sachlich unzureichend beachtet wurden, vordringlich solche des sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandels, der politisch-sozialen Bewegungen und der Kommunikations- und Bewusstseinsstrukturen“Vgl. auch S. 12 und Anmerkung 42.
 [2]  Van der Linden, Marcel: Kollektiver Widerstand. In: Patient Geschichte. Hrsg.: Linne, Karsten und Wohlleben, Thomas.Frankfurt a. M. 1993, S. 343 – 352. Zitat: S. 349
 

 

 

 

 

   

 

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Impressum und Copyright
Dr. Joachim Rumpf, Diplompädagoge

Hühnerbühl 7
79733 Görwihl
Tel.: 07754 487 Mail:j.rumpf@gmx.de