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Auf die Salpeterer wird immer häufiger verwiesen.
Wer
in einer Suchmaschine den Begriff "Salpeterer" eingibt, hat viele Homepages
zur Auswahl auf denen die "Salpeterer" eine erwähnt werden. Allerdings
ist die Anzahl der bei Google angezeigten Ergebnisse für diesen Begriff in
den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Am 09.11.2004, erschien unter diesem
Stichwort die Zahl 180, am 30. 10. 2006 "ungefähr 507" und am 22.
03.2008 "ungefähr 2.420".
Wird
die Suche eingegrenzt auf den Begriff "Salpetererunruhen" erschienen
2004 6, am 30.10.2006 "ungefähr 40" und am 22.03.2008 "ungefähr
332". Es handelt sich dabei, dem in der Welt des WWW vertrauten Rechercheurs,
um Internetseiten, auf denen, sei es im Titel oder im Text der Suchbegriff eine
(meist) dominierende Rolle spielt und die von der betreffenden Suchmaschine erfasst
wurde.
Es gibt unter den
vielen Homepages, die bei dem Stichwort "Salpeterer" auf den Seiten
der Suchmaschine erscheinen, eine Vielzahl mit Inhalten, die gar nicht direkt
mit der Salpetergeschichte zu tun haben. Ich denke da an Lexikonartikel über
das Salpeter und die Salpetergewinnung. Auf diese und andere Homepages, die dem
interessierten Surfer über die Salpeterer nichts substantiell Neues mehr
mitzuteilen haben, gehe ich nicht ein.
Um herauszufinden, ob sich hinter den
von der Suchmaschine angezeigten Verweisen sich tatsächlich jene Informationen
befinden, nach denen Ausschau gehalten wird, müssen die im Einzelnen angegebenen
Seiten angewählt werden. Musste ich noch im Oktober 2006 registrieren, dass
die Homepages, auf die von der Suchmaschine bereits auf der ersten Seite hingewiesen
wird oder die am häufigsten erscheinen, durchaus nicht am umfassendsten über
die Salpeterer Auskunft gaben, hat sich das inzwischen geändert. Selbst wenn
auf der Mehrzahl der Seiten, auf denen der Salpetererunruhen gedacht wird, dieses
Thema nur gleichsam Beiwerk ist, bemühen sich die Autoren um korrekte Darstellung
oder geben, wie zum Beispiel die Firma ISS - Internet Services aus Herrischried
die Quelle ihrer Darstellung an.
Zu
den Homepages, die sich ausschließlich oder in der Hauptsache den Salpeterern
widmen, gehört "Salpeterer.net". Das ist die bis zur Stunde die
umfangreichste und informativste. Allerdings ist sie für diejenigen, die
sich nur rasch einmal informieren möchten, viel zu differenziert und zu groß.
Da empfiehlt es sich, wie auf der Begrüßungsseite bereits hingewiesen
wurde, sich auf die Seiten "www.salpeterer.info" von Herrn Markus Jehle
aus Gurtweil (siehe auch weiter unten) zu begeben.
Inzwischen
erscheinen bei Google unter dem Suchbegriff "Salpetererunruhen" etliche
Verweise auf lexikalische Informationen. Den Anfang macht die Internet - Enzyklopädie
"Wikipedia", in die der Text zum Stichwort "Salpetererunruhen"
von mir eingegeben wurde. Dieser Text wird auch verwendet in dem Nachschlagewerk
"beta suchMappe.de, für die Klaus Patzwaldt aus Berlin verantwortlich
zeichnet. Dann gibt es noch das "lexikon freenet" u. a., die ebenfalls
auf meinen Text bei "Wikipedia" oder die Homepage "salpeterer.net"
Bezug nehmen. Mir schien die Orientierung in diesen Nachschlagwerken etwas schwierig,
weil wegen der Vielzahl der anzutreffenden, mit Links unterlegten Begriffe, verwirrend.
Denn häufig haben die Seiten, die dort verlinkt wurden, mit dem Stichwort
"Salpetererunruhen" nichts zu tun sondern führen in ganz andere
Informationsbereiche hinein.
Die am häufigsten unter dem Suchbegriff
"Salpeterer" genannte ist die Homepage des Hotzenwälder Hotels
"Zum Salpeterer" in Altenschwand, Gemeinde Rickenbach. Die treffen wir
bei Google zum Beispiel noch auf der 15. Seite der Suchmaschine an, wenn wir den
Begriff "Salpeterer" eingeben. Auf das Hotel hingewiesen wird auch indirekt
über andere Seiten, wie zum Beispiel auf der Homepage der Gemeinde Rickenbach
und die vielen Homepages, die über den Südschwarzwald und den Hotzenwald
in werbender Absicht informieren. Hier fällt dann auf, dass die Informationen
über die Salpeterer, und es versäumt kaum einer der Autoren dieser Homepages,
auf sie zu verweisen, recht oberflächlich und nicht immer richtig sind.
Die
Suchmaschine Google führt unter dem Suchwort Salpeterer auch auf die Homepage
mit dem Namen "schwarzwald.net", die von Philo Phax & Redaktionsbüro
Lohberg & Pixelsucht verantwortet wird. Dort fand sich unter der Überschrift
"Ein einig Land: Das Ende der Geschichte" ein Absatz, in dem kurz über
den Salpeterer-Hans, der "sich mutig für altverbürgte Freiheiten"
einsetzte, berichtet wird. Im Übrigen werben diese Seiten für Urlaubsziele
im Schwarzwald. Der Hotzenwald war damals (2006) nur durch St. Blasien vertreten.
Die Seite endet mit den Sätzen: "Der Salpetererberuf bestand lange.
Erst 1934 ist der letzte Salpeterer gestorben".
Und wer nicht erkennt,
was daran falsch ist, möge sich mal ganz rasch darüber unterrichten,
wann tatsächlich der Beruf des Salpeterers ausstarb!
Ein aktueller Blick
auf diesen Text zeigt, dass dieser Irrtum korrigiert wurde. Und das ist ein wichtiges
Merkmal jener Seiten, auf denen etwas über die Salpetererunruhen ausgesagt
wird: Die Internetauftritte - allen voran die der Gemeinden - sind nicht nur professionell
gestaltet, häufig sehr umfangreich, gut gegliedert und reich bebildert, sie
sind auch in ihren historischen Informationen, soweit welche erarbeitet wurden,
korrekt. Die frühere Oberflächlichkeit, die auf Grund unrichtiger Aussagen
zu beobachten war, hat - auch da, wo nur ganz kurz auf die Salpeterer und ihre
Anliegen eingegangen wird - einer, mit den bisher vorliegenden Erkenntnissen über
die Ereignisse und ihrer Akteure übereinstimmenden Darstellung Platz gemacht.
Nach
meinem Eindruck wurden die Salpetererunruhen zu einer Art "Werbeträger"
für unsere Region als einer für den Fremdenverkehr interessanten Landschaft.
Wie die bereits oben genannte Adresse von "schwarzwald.net" gibt es
noch andere, die sich an potentielle Urlauber wenden. Zu ihnen gehört die
von "Kultur mit Genuss im Schwarzwald", die eine geführte Fahrt
"Im Hotzenwald - Auf den Spuren der Salpeterer" anbietet oder die, die
unter dem Namen "hotzenwald.de" für Ferien in unserer Landschaft
wirbt und ebenfalls auf die "Geschichte der Hotzen" und in diesem Zusammenhang
auf die "Salpetererkriege" verweist. Von diesen "Salpetererkriegen"
ist auch auf den werbenden Seiten von "schwarzwald-tourismus" die Rede,
deren Verfasser aber auf unser Hotzenwaldmuseum in Görwihl mit seiner Salpetersiederei
verweisen.
Ein kritischer
Kommentar oder gar der Hinweis auf den Bürgerkriegscharakter, den die Unruhen
zeitweilig angenommen hatten wird vermieden und passt auch kaum auf Seiten, die
für Touristen gestaltet wurden. Die Salpeterer aus dem neunzehnten Jahrhundert
werden, wenn überhaupt, nur kurz erwähnt.
Gibt man dagegen diesen
Begriff "Salpeterer aus dem neunzehnten Jahrhundert" als Suchwort ein,
dann heißt es "ungefähr 241" (22.03.08). Interessant ist
hier, dass überwiegend auf Publikationen von Historikern verwiesen wird,
wobei die von Tobias Kies auf nahezu jeder der folgenden Seiten dieser Suchmaschine
(es werden jedes Mal zehn Ergebnisse gezeigt) am häufigsten erwähnt
wird. Das ist verständlich, da die Dissertation von Kies die bisher einzige
und sehr gründlich recherchierte Untersuchung über die Salpeterer des
neunzehnten Jahrhunderts ist.