Dass
der Hotzenwald, diese am Südhang des Schwarzwaldes über dem Hochrhein
gelegene und der Schweizer Alpenwelt zugewandten Bergwelt außergewöhnlich
reizvoll ist, das belegen zahlreiche Veröffentlichungen über seine Landschaft
und Kultur. Einen nicht geringen Teil des Interesses von Historikern, Dichtern
und anderen Schriftstellern nehmen die historischen Ereignisse ein, die einst
die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Landschaft berühmt und berüchtigt
machten. Das militärische Aufgebot der "Grafschaft Hauenstein",
zu diesem Verwaltungsbezirk des vorderösterreichischen Breisgaus gehörte
dieser "Wald" einst, war wegen seiner Tapferkeit zum Beispiel im 15.
Jahrhundert geschätzt.
Der
Stolz dieser Bergbewohner, ihre Kampfbereitschaft und ihr hohes Selbstwertgefühl
waren nicht zuletzt auf jene Freiheiten und Rechte zurückzuführen, die
ihnen im Mittelalter bis an die Schwelle zur Neuzeit eine Sonderstellung unter
der bäuerlichen Bevölkerung ihrer Generationen gewährte, die jener
ähnelte, wie sie die Bürger in den Städten besaßen. Diese
Rechte und Freiheiten wurden ihnen von den mächtigen Grundherren ihrer Zeit
beschnitten. Allen voran von den Benediktinern des Klosters St. Blasien im Schwarzwald.
Der Große Deutsche Bauernkrieg und später die Widerstände der
Salpeterer waren Höhepunkte des Ringens um die Bewahrung der von alters her
gekommenen Rechte und Freiheiten.
Die
Erinnerung an diese Perioden der Geschichte unserer Landschaft pflegen alle, die
sich als Historiker, Schriftsteller oder Dichter den Themen um die bäuerliche
Selbstbehauptung und die Salpeterer widmen. Sowohl sie als auch ihre Veröffentlichungen
werden in diesem Teil der Homepage dargestellt.