Das Heimatmuseum Hotzenwald in Görwihl

 

Festakt aus Anlass des 25. Geburtstages des Heimatmuseums


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Mit einem kleinen Festakt, der von einem Bläserensemble der Hotzenwaldbauernkapelle umrahmt wurde, gedachten der Museumsverein und viele Gäste des 25. Geburtstages des Heimatmuseums. Ein weiterer Anlass für diese feierlich-fröhlichen sechzig Minuten in den Räumen des Museums, war der Abschluss der Außenrenovation des Museumsgebäudes. Eingeladen hatten die Gemeindeverwaltung Görwihl, vertreten durch den Bürgermeister Carsten Quednow und dem Vorsitzenden des Museumsvereins Altbürgermeister Harald Scheuble.

Einen Grund zum Feiern sah auch unser Landrat Herr Tilman Bollacher, der gern gekommen war und bei dieser Gelegenheit den Verein, die Gemeinde und die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Aktiven in einer kurzen Ansprache zu würdigen. Auch Herr Bürgermeister Quednow selbt sprach einige Grußworte. Der Vorsitzende des Museumsvereins, Herr Harald Scheuble, skizzierte kurz die Geschichte dieses Hauses, die er ja damals, als Bürgermeister, viele Jahre hindurch begleitete und förderte. Es kamen zu Worte - und wurden für ihren Einsatz gewürdigt - die Herren Dr. Bruno Feige, heute der Ehrenvorsitzende des Vereins und einer der Gründerväter zu denen auch der Görwihler Schulrektor i. R. Paul Eisenbeis gehört Herrn Harald Scheuble wurde für seinen Einsatz für das Museum ein Präsent überreicht.

Die Festredner hoben besonders das ehrenamtliche Engagement der Museumsmitarbeiter, so werden sie gern innerhalb des Vereins bezeichnet, hervor. Tatsächlich zeichnet sich dieses Museum vor allem dadurch aus, dass es keine Eintrittsgelder erhebt und nur für Gruppenführungen zu Gunsten der Vereinskasse 30 Euro von der Gruppe erbeten werden. Nach den Zuschussregeln des Landes Baden-Württemberg bekommt ein Verin für derartige Zwecke nur dann öffentliche Mittel, wenn Eintrittsgelder erhoben und andere Regeln eingehalten werden. Das wollten die Vereinsmitglieder bei Vereinsgründung so nicht und verzichteten auf staatliche Unterstützung. Dennoch - oder gerade deswegen - war und ist der Verein in der Lage, die Gemeinde von Unterstützungsleistungen für das Museum zu befreien. Im Gegenteil: Entstehen Kosten für die Gemeinde, die ja Eigentümerin des Gebäudes ist, wie der Einbau des Fahrstuhls u. ä., kann die Museumskasse derartige Ausgaben der Gemeinde zur Verfügung stellen. Auch diesmal wieder, die Renovation der Fassade kostete die Gemeinde rd. 14.000 Euro, übergab der Verein der Gemeinde die Hälfte des Betrages. Dieser Situation wurde während der Veranstaltung Anerkennung zu teil.

Im Anschluss an die Feierstunde erhielten alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich umzuschauen. Die Museumsmitarbeiter standen mit Auskünften zur Verfügung.



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